
Tierwelt auf Nordlangeland
Ein Guide zu Tieren, Vögeln, Pflanzen und Natur auf Nordlangeland — vom seltenen schwarzen Eichhörnchen bei Lohals bis zu Kranichen, Schweinswalen und Natura 2000.
Nordlangeland ist nicht der Ort in Dänemark, an den man normalerweise fährt, um große Vogelzüge zu erleben — diese Ehre gebührt der Südspitze der Insel. Aber direkt nördlich von Lohals lebt eines der seltensten Säugetiere Dänemarks, bei Tranekær brüten Kraniche, und im Großen Belt bewegen sich Schweinswale und Robben entlang einer alten Eisrandlinie, die sich unter Wasser bis nach Korsør fortsetzt.
Dieser Guide sammelt das, was Nordlangelands Natur besonders macht — weder erfunden noch übertrieben, sondern die konkreten Arten, Orte und Geschichten, die es hier tatsächlich gibt.
Ein seltenes Säugetier direkt bei Lohals
Nördlich von Lohals wurden 2011-2012 27 schwarze Eichhörnchen ausgesetzt — eine dänische Unterart, die sonst fast verschwunden war. Der Bestand überlebt heute unter anderem dank Anwohnern, die sie füttern, und das macht genau diese Ecke von Langeland zu einem der besten Orte im Land, um das Tier zu erleben.
Kraniche, Schweinswale und ein verschwundener Eisrand
Der Name Tranekær selbst kommt von Kranichen, und heute brütet die Art dort wieder. Draußen im Großen Belt ist das Gewässer um Vresen als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen, unter anderem für Schweinswale, Eiderenten und Brandseeschwalben — und der Eisrandhügel, der durch Langeland verläuft, setzt sich tatsächlich unter der Meeresoberfläche in einem Bogen von Lohals bis Korsør fort.